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Mit Vollgas ins Internet

Achslach, den 02.04.2017

Telekom erhält Zuschlag für Netzausbau für mehr als 200 Haushalte.

Vertrag besiegelt: (v.l.) Günther Pichlmaier von Corwese, Ansprechpartner der Telekom Technik GmbH Willi Köckeis, Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner, Regio Manager der Deutschen Telekom Markus Münch, VG – Geschäftsstellenleiter Gerhard Bielmeier. − Foto: Keilhofer

 

Achslach. Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in der Gemeinde Achslach in den Ortsteilen Lindenau, Finkenschlag, Wolfertsried, Frath, Kager, Schreindorf, Kogl, Weghof, Oed, Randsburg, Aign und Au gewonnen. 218 Haushalte können dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) bekommen.

Die Telekom wird 42 Kilometer Glasfaser und Mikrorohre verlegen und ein Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Achslach und die Deutsche Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. "Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss", sagte Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner. "Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen."

"Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot die Gemeinde überzeugen konnten", sagte Markus Münch, Regio Manager der Deutschen Telekom. "Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft in Achslach", sagte Wilhelm Köckeis, Ansprechpartner der Telekom Technik GmbH. Das Netz werde immer auf dem neuesten Stand sein. "Dafür werden wir sorgen."

So läuft der Ausbau: Die Telekom steigt zunächst in die Feinplanung ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material wird bestellt und Baugenehmigungen werden eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen.

Damit die Telekom Glasfaser ausbauen kann, müssen auch die Immobilienbesitzer mitmachen. "Glasfaser gibt es nur gemeinsam", sagt Markus Münch. " Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Gebäude nicht mit Glasfaser anschließen."

Die Eigentümer werden diesbezüglich kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat. − vbb