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Ein Patenbitten mit allem, was dazu gehört

 

50 Jahre Sportverein Achslach im Juni – FC Edenstetten hatte einige Prüfungen vorbereitet – Bürgermeisterin und Schirmherrin zeigte vollen Einsatz

Spaghetti-Essen ohne Besteck: Bürgermeisterin und Schirmherrin Gaby Wittenzellner zeigte vollen Einsatz bei allen Prüfungen.

 

Achslach. Das Patenbitten des SV Achslach beim Nachbarverein FC Edenstetten ist zu einem gelungenen Auftakt für die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Vereinsbestehen geworden, das die Achslacher heuer vom 24. bis 26. Juni feiern. Die Achslacher kamen nicht umsonst nach Edenstetten, denn es wurde ihnen die Zusage als Patenverein gegeben. Zuvor mussten allerdings eine Fülle von Aufgaben bewältigt werden.

Mit klingendem Spiel marschierten die Gäste zum Gasthof Gstettenbauer im Bernrieder Gemeindeteil Buchet, voran die Blaskapelle Weibinger Dorfmusi. Es folgten Achslachs Bürgermeisterin und Schirmherrin Gaby Wittenzellner, Altbürgermeister und Ehrenbürger Gerhard Mies, SV-Ehrenvorsitzender Benedikt Ebner und das gesamte Festgefolge sowie eine stattliche Anzahl von SV-Mitgliedern.

Die Bittsteller wurden bereits vom FC Edenstetten, unter ihnen auch Bernrieds Bürgermeister Stefan Achatz, FC Ehrenvorsitzender und Altbürgermeister Karl Gegenfurtner und Deggendorfs Landrats-Stellvertreter Eugen Gegenfurtner erwartet.

 

Dicker Stamm und alte Säge: SV-Vorsitzender Roland Niedermeier (r.) und Manuel Aichinger hatten eine kräftezehrende Aufgabe zu erfüllen.

 

Vorsitzender Roland Niedermeier vom Jubelverein trug die Bitte um Übernahme der Patenschaft unter Hinweis auf die Gastgeschenke vor, die man mitgebracht hatte, darunter das obligatorische Fass Bier samt Brotzeiten. Die Perlbachtaler waren aber nicht gleich bereit, das Ja-Wort zu geben. Erst galt es, verschiedene Dinge aus früherer Zeit zu klären und einige Aufnahmetests zu bestehen.

Als erstes mussten der SV-Vorsitzende sowie Manuel Aichinger einen dicken Baumstamm mit einer arg verrosteten Säge durchschneiden, ferner fünf SV-ler nach 15-maliger Pirouette um die eigene Achse mit einem Football-Ei einen gezielten Torschuss anbringen.

 

Per Schubkarre ins Lokal befördern ließ sich Patenvereinsvorsitzender Walter Stieglmeier vom Achslacher Roland Niedermeier. − Fotos: Ebner

 

Nachdem man auch die Bewährungsprobe des Bier-Anzapfens mit Bravour gemeistert hatte, mussten sich Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner und die Führungscrew des Jubelvereins an der Druckluft-Trinkmaschine beweisen und auch ein Spaghetti-Essen war mit Hindernissen gepflastert.

Auf dem Vorplatz in Buchet und später in den Gasträumen des Wild-Berghofs Gstettenbauer fand zum Leidwesen der Achslacher Gäste die Zeremonie des Patenbittens ihre Fortsetzung. Als erstes sorgte ein Mund-zu-Mund-Transport von Spielkarten mit zusätzlichem Konsum von Hochprozentigem für höchste Heiterkeit unter den Anwesenden. Erst als die Bittsteller mit der obligatorischen Semmelbrösel-Mahlzeit und dem Synchrontrinken auch die letzten Aufgaben mit Bravour bewältigt hatten, stand einer Übernahme der Patenschaft nichts mehr im Wege.

Die Weibinger Dorfmusikanten spielten während des gesamten Abends zünftig auf. Mit dem versprochenen Schweinebraten und mancher Halben Gerstensaft wurde natürlich noch oft auf ein gutes Gelingen des Achslacher Jubiläumsfestes angestoßen.− eb

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