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Achslach ist eine aktive Bürgergemeinde

Lobende Worte der Bürgermeisterin zum Neujahrsempfang – Sorge bereiten Wasserversorgung und Internetausbau

 

 

Herausragendes Erlebnis 2016 war die Einladung von Achslachs

Gemeindeoberhaupt Gaby Wittenzellner (rechts) bei

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in Berlin.

 

Achslach. Zum dritten Mal hat die Gemeinde zu einem Neujahrsempfang in die Aula der Achslacher Schule eingeladen. Neben einigen Gemeinderäten konnte Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner auch ihren Stellvertreter Helmut Fischer, Mitarbeiter des Bauhofs, die Senioren- und Jugendbeauftragten sowie die Vertreter von Vereinen und Organisationen begrüßen.

Ziel des Neujahrsempfanges sei es, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam 2016 Revue passieren zu lassen und sich bei einem Glas Sekt in geselliger Runde auf die Ereignisse im kommenden Jahr einzustimmen, so die einleitenden Worte der Bürgermeisterin. In ihrem Jahresrückblick spannte Wittenzellner einen weiten Bogen und rief so Manches wieder in Erinnerung. Sie erwähnte die Erschließung des Baugebiets "Leuthen II", mit welcher im September begonnen wurde. Sie lobte dabei die für die Erschließung eingesetzte Baufirma, die alles tat, damit die Bauarbeiten zügig vorangehen. Von den 18 Bauparzellen sind bislang sechs verkauft.

Ein Prosit auf ein gelungenes Miteinander: Mit einem "Vergelt’s Gott" dankte die Gemeinde den ehrenamtlich engagierten Bürgern beim Neujahrsempfang. − Fotos: eb

 

Kopfzerbrechen bereitet allerdings die flächendeckende Internetversorgung (Breitbandversorgung) für alle Ortsteile. Für das neue Siedlungsgebiet Leuthen wurden dazu bereits die Voraussetzungen geschaffen.

Dass man mit Eigeninitiative Vieles erreichen kann, hat die Schaffung eines schönen Kinderspielplatzes an der Ostseite des Kindergartens bewiesen. Gaby Wittenzellner lobte dabei die handwerklichen Fähigkeiten der Bauhofmitarbeiter und bedankte sich bei Eva Mader für die tatkräftige Mithilfe, ferner bei den Firmen Holz-Ebner und Baumschule Köppl für die Sachspenden.

Mit einem Glas Sekt auf weitere gute Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde angestoßen: Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner und Stellvertreter Helmut Fischer beim Neujahrsempfang.

 

Einen nachhaltigen Eindruck bei der Bürgermeisterin hat die Einladung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach Berlin hinterlassen. Zusammen mit den Patenvereinen Teisnach, Langdorf und Achslach wurde der Landkreis Regen im Rahmen eines Festakts mit dem Preis "Bundeswehr und Gesellschaft" zum besten Bundeswehr-Standort gekürt. Der mit 2500 Euro dotierte Preis wurde zwischenzeitlich an das Regener Panzergrenadierbataillon zur weiteren Verwendung übergeben.

"Das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde bestimmen überwiegend die Vereine", lobte die Bürgermeisterin. Bereits beim 900-jährigen Ortsjubiläum 2015 konnte sie sich auf deren Mithilfe verlassen, und auch im Juni 2016 stellte der SV Achslach anlässlich seines 50-jährigen Bestehens sehr zur Freude der Bürgermeisterin ein eindrucksvolles Fest auf die Beine. Des Weiteren bedankte sie sich bei allen Vereinen mit ihren Führungskräften und erwähnte insbesondere die Feuerwehr mit ihren vielfältigen Aufgaben.

Die Statistik der Gemeindeverwaltung zeigt, dass sich die Zahl der Geburten im Jahre 2016 auf acht reduziert hat (Vorjahr 13 Geburten). Sieben Bürgerinnen und Bürger sind gestorben. Von den 31 Eheschließungen im VG-Bereich entfielen auf Achslachs Bürgermeisterin alleine zehn Trauungen, bei fünf Standesbeamten.

Offene Worte gab es von Gaby Wittenzellner auch zur Wasserversorgung, denn hier komme wiederum viel Arbeit auf die Gemeinde zu. Das Gesundheitsamt sitze der Kommune im Nacken, denn längst überfällig sind die Sanierungen der Hochbehälter in Hienhardt und Lindenau. Die Gemeinde ist diesbezüglich auf der Suche nach einem Konzept zur Gesamtwasserversorgung.

Schwer im Magen liegt den Gemeinderäten auch der marode Zustand der Brücke in Zeitlsäge. Der unumgängliche Neubau soll in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

Vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind bei künftigen Wahlen barrierefreie Zugänge zu den Wahllokalen. Diese Möglichkeit soll beim Eingangsbereich bei der Schule geschaffen werden.

"Wir sind eine aktive Bürgergemeinde, darauf können wir stolz sein", resümierte Gaby Wittenzellner, welche sich bei den Bürgerinnen und Bürgern – ob in Vereinen, Gruppierungen, bei der Feuerwehr, Bauhof oder privat – für das vielfältige und wertvolle Engagement in und für die Gemeinde bedankte. − eb

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