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Solarpark mit 7500 Modulen

Pläne im Gemeinderat vorgestellt

Solarpark

 

Corinna Vogt erläutert den geplanten Solarpark, wobei die rot eingezeichnete Fläche neben der Straße Richtung Viechtach dessen Lage zeigt. −Foto: I. Deiser

Wie Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner in der letzten Sitzung schon angekündigt hatte, wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates der geplante Solarpark in Kogl vorgestellt, der von einem Grundstückseigentümer aus Kogl zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt wurde auch von einigen interessierten Zuhörern aufmerksam mitverfolgt.
Corinna Vogt von der Firma greenovative, die diesen Solarpark entlang der Kreisstraße Richtung Allersdorf plant und bauen will, erläuterte das Projekt und stellte sich den Fragen der Räte. "Dem Boden kann nichts besseres passieren, denn er hat Ruhe und wird nicht mehr mit schweren Maschinen befahren", erklärte Vogt. Die Artenvielfalt werde nicht nur erhalten, sondern dadurch sogar noch gesteigert. Bei greenovative werde von der Flächensichtung, Bau, Analyse und Monitoring alles erledigt, es liege alles in einer Hand. Vogt zählte Projekte auf, die bereits gebaut und erfolgreich betrieben werden. Das geplante Projekt liege zudem in einem benachteiligten Landschaftsschutzgebiet. Ausgleichsflächen müssen gestellt werden, versicherte Vogt.
Die geplante Anlage habe eine Modulfläche von etwa 2,8 Hektar mit insgesamt 7452 Modulen von je 370 Watt, was einer Gesamtleistung von rund 2,7 Megawatt entspreche und drei Millionen Kilowatt Strom pro Jahr erzeuge. Das bedeute eine CO2-Einsparung von 1500 Tonnen pro Jahr. Bei dieser umweltfreundlichen Energieversorgung sei auch eine Bürgerbeteiligung möglich, erläuterte Vogt. Mit einem Beteiligungsbeitrag ab 1000 Euro bis maximal 25000 Euro, einer Laufzeit von fünf bis zehn Jahren, und danach jährlicher Kündigung mit einer Rendite von drei Prozent, könne sich jeder Bürger beteiligen. Auf die Kommune kämen keinerlei Kosten zu, versicherte Corinna Vogt. Die Planungshoheit bleibe jedoch bei der Gemeinde.
Die Räte wollten wissen, wie es mit der Blendwirkung auf den Autoverkehr sei. Dem würde Rechnung getragen, ebenso einer Einzäunung mit einer blickdichten Hecke, die gepflanzt werden könne. Auf Nachfrage bestätigte Vogt eine Planungs- und Bauzeit dieses Projekts von zwei Jahren. Einen Beschluss zu fassen, hielt sich die Bürgermeisterin bei dieser Sitzung noch vor. Sie will mit dem Gremium zunächst die Resonanz der Bürger abwarten. Gaby Wittenzellner dankte Corinna Vogt für die umfangreichen Informationen. − dr   12.10.2020

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