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Am Forstbetrieb Bodenmais verjüngt sich nicht nur der Wald

Am Forstbetrieb Bodenmais verjüngt sich nicht nur der Wald
Sebastian Krippl übernimmt die Elternzeitvertretung am Revier Kalteck

 

„Es ist schön, wenn junge Leute Kinder kriegen!“ sagt Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl „wir freuen uns mit der Kollegin Franziska Dendl vom Revier Kalteck über ihre kleine Tochter!“

 

Aber Kinder kriegen heißt auch Kinder betreuen und das heißt für Frau Dendl „Elternzeit“ – ihre Stelle könnte so ein Jahr oder länger vakant bleiben. Um das zu verhindern, schreibt die Zentrale der BaySF solche Stellen zunächst intern, oder nötigenfalls auch extern aus.

 

Sebastian Krippl, 1994 in Zwiesel geboren, und nach Studium und Staatsprüfung seit Oktober 2020 bei den Bayerischen Staatsfosten im Revier Wilhelmsthal in Oberfranken tätig, hat seine Bewerbung abgegeben und kam prompt dran. Seit Anfang Februar ist er jetzt als Elternzeitvertretung der Revierleiter am Kalteck. „Für mich geht nun ein Wunsch in Erfüllung, zumindest eine Zeitlang in der Heimat zu arbeiten. Wie es dann weitergeht, wenn die Franziska Dendl wiederkommt, das werden wir sehen – es gehen in absehbarer Zeit auch zwei Bodenmaiser Kollegen in Ruhestand!“

 

Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl hat dann einen Pressetermin am Hirschenstein gleich dazu genutzt, um Sebastian Krippl offiziell bei Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner vorzustellen – schließlich ist ja das Büro des Kaltecker Reviers schon jahrelang im Gemeindehaus der Gemeinde Achslach untergebracht,

 

Der Forstbetrieb Bodenmais

Der Forstbetrieb Bodenmais erstreckt sich im westlichen Bayerischen Wald von Deggendorf und Mitterfels bis Grafenau und Tittling, von der Isarmündung über den Hirschenstein und Brotjacklriegel bis hinauf zum Großen Arber. Er ist geprägt von Bergmischwäldern und natürliche Fichtenwäldern – mit hohen Anteilen an großen, alten Bäume, die schon immer in allen Köpfen und Herzen das Bild des Bayerischen Waldes geprägt haben.

Unser Leitungsteam am Forstbetrieb wird von neun Revierleitern, 40 Waldarbeitern, fünf Forstwirtschaftsmeistern und sechs Lehrlingen sowie einer Reihe externer Unternehmer bei der Arbeit im und für den Wald unterstützt, 117.000 fm Holz werden eingeschlagen und vermarktet. Die Waldverjüngung erfolgt größtenteils auf natürlichem Weg, mit nur geringen Pflanzflächen. Die Verwendung der geernteten Hölzer reicht vom Brennholz über Bauholz bis zum Musikinstrumentenbau (sog. „Klangholz“).

Naturschutz liegt uns am Herzen: Wir haben mehr als 500 Hektar Naturschutzgebiete und 4.300 Hektar FFH-Gebiet, und schützen so viele seltene Pflanzen und Tiere. Seit Jahren brüten hier Uhu, Wanderfalke und Auerhahn, und auch der Luchs zieht seine Fährten.

Ob Brennholzselbstwerber, Sportler oder Naturfreunde: 17.200 Hektar naturnaher Wald, 555 km Forstwege und über 200 km Loipen in den schneesicheren Langlaufzentren St. Englmar-Hirschenstein, Rusel-Oberbreitenau und Bretterschachten sind ein Genuss für Erholungssuchende.   

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Im Bild (freigegeben, v.r.n.l.)

Revierleiter Sebastian Krippl, Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner, Forstbetriebsleiter Jürgen Völkl

 

 

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