104 Kilometer Wege im Blick: Paten sind Gold wert

 

Bürgermeisterin dankt fürs Ehrenamt

 

14.09.2025|  61fbc4585b02-29-130958920Sie kennen die Wanderwege in der Ferienregion wie nur Wenige: Die Wegepaten Christoph Kraus (2.v.l.) und Karlheinz Tremmel. Über deren Einsatz freuen sich Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner (r.) und die Leiterin der Tourist-Info Margit Baumgartner. − Foto: Isolde Deiser

 

Von Isolde Deiser

 

Achslach. Gut markierte Wanderwege sind ein echtes Aushängeschild für die Ferienregion Achslach, ist Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner überzeugt. Damit das so bleibt, setzen sich nun gleich zwei engagierte Wegepaten für die rund 104 Kilometer Wanderstrecken ein: Christoph Kraus und Karlheinz Tremmel. Beide sind leidenschaftliche Berggeher – bei Sonne, Regen, Tag oder Nacht – und schwärmen besonders von den Achslacher Hausbergen Hirschenstein und Vogelsang. Während Christoph Kraus bereits seit Jahren mit viel Einsatz die Beschilderung betreut und inzwischen sogar tatkräftige Unterstützung von seinem Sohn hat, meldete sich Karlheinz Tremmel spontan auf einen Aufruf der Bürgermeisterin im Gemeindeblatt.
 

Die Aufgaben der Wegepaten sind vielfältig: Sie bringen Schilder und Nummerierungen an, die sie vom Naturpark Bayerischer Wald gestellt bekommen. Teilweise verlaufen die acht zu betreuenden Wanderwege gemeindeübergreifend. „So bleiben zwar die Nummern der jeweiligen Route gleich, aber der farbliche Hintergrund ist meist abweichend“, erklären die Wegepaten. 

Zusätzlich melden sie im Rathaus, wenn Wanderwege ungepflegt oder ausgeschwemmt sind. Sie sind in engem Kontakt mit der Tourist-Info-Chefin Margit Baumgartner, die den Wegepaten Rückmeldungen der Urlaubsgäste weiterleitet. „Am besten wäre es, wenn uns Leute begleiten, die diese Wege noch nicht kennen – so sehen wir sofort, wo weitere oder noch genauere Beschilderung notwendig ist“, erklären die Wegepaten.

Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner bedankte sich herzlich bei den ehrenamtlichen Helfern. „Dieses Engagement ist Gold wert – nicht nur für unsere Gemeinde, sondern für die ganze Urlaubsregion“, betonte die Rathauschefin. Gemeinsam wurden auch Ideen gesammelt, wie man die Wanderwege für Gäste künftig noch attraktiver gestalten kann.