Viel Händeschütteln


Bischof Rudolf Voderholzer feiert Messe und segnet das Pfarrheim in Achslach 

 

05.03.2026| 

 

Isolde Deiser

Dort wurde der Bischof vom Kinder- und Jugendchor Achslach unter Leitung von Thomas Hödl mit dem Begrüßungslied „Wir san alle do, unser Herr Bischof is a do“ empfangen. Der Bischof dankte für den herzlichen Empfang, lobte den Chor sowie den engagierten Pfarrgemeinderat. Pfarrer Tobias Magerl betonte die Ehre, mit dem Bischof die heilige Messe zu feiern. Im Festzug mit zahlreichen Ortsvereinen ging es zur festlich geschmückten Pfarrkirche St. Jakobus. Der Kirchenchor unter Leitung von Thomas Hödl, auf der Orgel begleitet von Regionalkantor Pius Schuhbaum, empfing den Bischof und die Gläubigen mit dem Lied „Wer glaubt, ist nicht allein“.
 

Bischof lobt Achslach für Feste

In seiner Predigt ging Bischof Voderholzer auf die Verklärung Christi ein – das zentrale Thema am zweiten Fastensonntag. Jesus habe die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus – Namenspatron der Achslacher Pfarrkirche – auf den Berg Tabor mitgenommen, wo er in strahlendes Licht gehüllt wurde. In diesem besonderen Moment der Gottesbegegnung habe Jesus eine tiefe spirituelle Erfahrung gemacht, die ihm Kraft für seinen Leidensweg gab. Der Bischof wünschte, dass auch die Gläubigen diesen Gottesdienst als ein „Taborerlebnis“ erfahren und die Gegenwart Gottes spüren, um Kraft für den Alltag zu schöpfen.

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes dankte Kirchenpfleger Josef Edenhofer dem Bischof herzlich. Dieser lobte die Achslacher für ihre festliche Gestaltung von Weihnachten, Ostern und anderen Anlässen, die „Taborerlebnisse“ schaffe, sowie für die Kirchenmusik mit Kirchenchor und Kinder- und Jugendchor, ein Vorgeschmack auf den Engelschor. Sein Dank galt auch Edenhofer und seinem Team, den Ministranten in ihren festlichen Gewändern, Gemeindereferentin Steffi Haimerl sowie besonders Pfarrer Tobias Magerl für die meisterhafte Leitung der großen Pfarreiengemeinschaft.
 

Pfarrheim erhält Segen

Kirchenpfleger Josef Edenhofer zeigte sich ebenfalls erfreut, fügte aber scherzhaft hinzu: „Wir wissen, dass unser Pfarrer tüchtig ist, aber hergeben wollen wir ihn nicht.“ Der Bischof sprach allen seinen Dank aus, die dazu beitragen, dass jeder Gottesdienst etwas Besonderes wird und immer wieder eine „Taborstunde“ erlebbar ist. Besonders dankte er den Eltern und Großeltern, die als erste „Missionare“ der Kinder wirken, und betonte: „Wer mit Gott verbunden ist, dem sind die Nächsten nicht egal.“

Nach dem Gottesdienst ging es im festlichen Zug wieder zum renovierten Pfarrheim, das den bischöflichen Segen erhielt, ebenso wie das große Kreuz, das nun im Treppenhaus von jedem Gast zu bewundern ist. Der Bischof besichtigte alle Räumlichkeiten, die alle zweckbestimmt eingerichtet wurden.

 

Bischof signiert sein Buch

Mittags formierte sich der Festzug zurück zum Kirchplatz und weiter zum Gasthaus „Zur Post“. Zum gemeinsamen Essen waren Gemeinderat, Vereinsabordnungen, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat eingeladen. Der Bischof genoss mit Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner und den Ehrengästen das festliche Mittagsmahl und nutzte die Gelegenheit für entspannte Gespräche. Dabei stellte er sein Buch „Krippenschauen – Eine kleine Hinführung zum Christentum“ vor und signierte es persönlich.

Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner hob mit dankbaren Worten die große Ehre für Achslach hervor, die der Bischofsbesuch für den kleinen Ort bedeute. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Christine Schlecht, bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde bei Bischof Voderholzer für den Besuch und überreichte ihm einen Präsentkorb mit heimischen Spezialitäten.

 

 9eda62f08c4e-29-136286938 

Bischof Rudolf Voderholzer (am Altar) feierte zusammen mit Pfarrer Tobias Magerl (von links), Gemeindereferentin Steffi Haimerl, den Ministranten und zahlreichen Gläubigen die heilige Messe. - Foto: Isolde Deiser