Als Ausbildungsbeamter für den gehobenen Forstdienst begleitete Scherer seit 2009 zahlreiche Forstpraktikanten und Anwärter – viele von ihnen sind heute selbst als Förster tätig. Bereichsleiter Forsten Christoph Salzmann am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Regen würdigt Scherers Wirken: „Herr Scherer hat sich mit Herzblut und Fachwissen für die Wälder und die Waldbesitzenden eingesetzt. Seine Leidenschaft haben im Wald, bei seinem Kollegium und den Waldbesitzenden Spuren hinterlassen.“
Der neue Achslacher Revierleiter Tobias Dendl kann auf eine vielseitige berufliche Laufbahn zurückblicken. Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmechaniker, Zivildienst und einer Ausbildung zum Gärtner besuchte er die BOS Schönbrunn und studierte dann an der Hochschule Weihenstephan. Berufliche Stationen führten ihn nach Lohr sowie an die Landwirtschaftsämter Regensburg und Neumarkt., bevor er 2017 als Sachbearbeiter zum AELF Regen wechselte. Ab 2020 leitete er das Forstrevier Frauenau. „Mir liegt der Wald als Ganzes am Herzen. Naturschutz und wirtschaftliche Nutzung gehören für mich untrennbar zusammen“, betont Dendl. Er wolle die Waldbesitzer durch fundierte Beratung und Förderung unterstützen, man müsse gemeinsam einen starken, zukunftsfähigen Wald entwickeln. Künftig betreut er als Förster die Gemeinden Achslach, Bischofsmais, Gotteszell, Patersdorf, Ruhmannsfelden, Teisnach und Zachenberg.
Im Forstrevier Frauenau übernimmt Försterin Carmen Arbinger die Leitung. Seit 2023 ist sie als Sachbearbeiterin am AELF Regen tätig und unterstützte in dieser Funktion das Revier Frauenau. Arbinger studierte von 2017 bis 2021 Forstingenieurwesen an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und absolvierte ihre Anwärterzeit in Lohr am Main. Weitere Praxiserfahrungen sammelte sie am AELF Landau-Pfarrkirchen sowie beim Staatsforstbetrieb Bodenmais. Arbinger blickt ihrer neuen Aufgabe mit großer Motivation entgegen: „Regelmäßige Holzernte ist ein zentraler Schritt zur Stabilisierung der Wälder. Waldbesitz bedeutet große Verantwortung, auch für die Gesellschaft“, betont sie.
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Neue Betreuer für zwölf Gemeinden
Als wichtigste Herausforderung sieht Arbinger den Umbau von Reinbeständen hin zu widerstandsfähigen Mischwäldern. Dabei seien regelmäßige Holzernte, gezielte Wiederaufforstung und das Ergänzen junger Bestände mit Mischbaumarten entscheidend – ebenso wie der Schutz wertvoller Biotope und die Förderung naturnaher Strukturen. Ihr Dienstgebiet umfasst die Gemeinden Bayerisch Eisenstein, Frauenau, Langdorf, Lindberg, Zwiesel sowie den Klingenbrunner Wald. Sie und Dendl sind in „ihren“ Gemeinden Ansprechpartner für alle Fragen rund um Waldbewirtschaftung, Fördermöglichkeiten oder den Waldumbau.
bb