Ein idyllisches Fleckerl Erde ist Kalteck, der 750 Meter hoch gelegene Bergsattel in der Gemeinde Achslach auf dem Scheitelpunkt zwischen Bayerischem Wald und Donautal. Hier plant der Regener Unternehmer Alexander Penzkofer eine extravagante Hotelanlage. Seine Pläne hat er nun dem Achslacher Gemeinderat präsentiert. Das Projekt steht allerdings noch am Anfang.
Kalteck gilt seit Jahrzehnten als „El Dorado“ für Menschen, die Erholung suchen oder sich aktiv betätigen wollen. Als der Skisport in der Nachkriegszeit zum Aufschwung ansetzte, wurde auf Kalteck ein Berghotel gebaut, das allerdings vor etwa 15 Jahren in einen Dornröschenschlaf verfallen und aus dem bislang nicht mehr erwacht ist. Für ein neues Objekt gab es Pläne, die aber wieder in der Schublade verschwunden sind.
Projekt steht noch am Anfang
Voraussetzung für ein größeres Tourismus-Objekt ist eine gesicherte Wasserversorgung. Das weiß auch Alexander Penzkofer, Chef des Regener Bauunternehmens, der das Berghotel vor einigen Jahren erworben hat, und der in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Achslach ein Konzept für eine attraktive Anlage präsentierte.
Der kleine Sitzungsraum im Mehrzweckgebäude war voll, 15 Besucher verfolgten die Ausführungen von Penzkofer und seines Mitarbeiters Benjamin Kurz, dem mit dem Kalteck-Projekt betrauten Planer. Beide bezogen auch Stellung zu Fragen von Ratsmitgliedern und Zuhörern, betonten jedoch immer wieder, dass man erst am Anfang stehe. „Wir sammeln Ideen und strecken unsere Fühler in alle Richtungen aus“, verdeutlichte der Unternehmer, der einen österreichischen Architekten ins Boot geholt hat: Michael Kajnih aus dem Salzburger Land, selbst Hotelbetreiber, der sich mit visionären Tourismusprojekten, die in die jeweilige Region passen, einen Namen gemacht hat. Seine beiden Konzepte für Kalteck wurden in einem kurzen Film erläutert.

