Bei Tour den Turmfalken ins Nest geschaut

 

Kirchenführung für Erstkommunionkinder und Pfingsten in Achslach

 

27.05.2026| 

4a9d694a38fd-29-138743118Bei der Kirchenführung ging es für die Kommunionkinder auch auf die Kanzel. − Foto: Christine Schlecht

 

Achslach. Am Pfingstsamstag sind neun Kommunionkinder der Einladung von Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat gefolgt und haben sich vor dem Gottesdienst getroffen, um an einem spannenden Abschluss der Aktionen rund um die Erstkommunion teilzunehmen. 

Kirchenpfleger Josef Edenhofer informierte die jungen Christen über Entstehungsgeschichte der Pfarrkirche, über die Orgel und einzelne Heilige, die in der Pfarrkirche zu sehen sind, darunter der Hl. Jakobus, Namenspatron der Kirche (abgebildet im Altarbild), der Hl. Florian und der Hl. Wolfgang (seitlich des Kirchenschiffes).

 

Nach der Aussicht von der Kanzel bestaunten die Kinder die Schätze, die neben den Messgewändern des Pfarrers und den Ministrantenkleidern in der Sakristei aufbewahrt werden. Eine sehr enge, steile Treppe führte die Gruppe zum Glockenturm mit drei großen Glocken, der Kreuz-, Paulus- und Marienglocke. Eine Besonderheit stellen zwei Klangschalen dar, die oberhalb des Heiliggeistlochs angebracht sind und zusätzlich zu den Glocken den Stunden- und Viertelstundenschlag signalisieren. Beim Abstieg zeigte Josef Edenhofer den Kindern sechs Eier im Nest des Turmfalkenpaares, das jährlich im Achslacher Kirchturm brütet.

 

Begleitet wurden die Kommunionkinder von drei Elternteilen, einigen Ministranten um Nicole Meinzinger sowie Doreen Kraus vom Pfarrgemeinderat. 

An die Führung durchs Gotteshaus schloss sich der Pfingstgottesdienst von Pfarrer Tobias Magerl und Pfarrvikar Jude an. In seiner Predigt verdeutlichte Pfarrer Magerl, dass es für das Pfingstfest kein sichtbares Zeichen gebe. Hört man vom Hochfest Weihnachten, denkt man sofort an den Christbaum und die Geburt Jesu, an Ostern rücken sofort der Osterhase und die gefärbten Eier in den Vordergrund. Der Heilige Geist, der am Pfingstfest im Mittelpunkt steht, sei jedoch unsichtbar. Nur die Be„geist“erung für den Glauben zeige sich in uns und unserem Verhalten zu unseren Nächsten.

 

Nach dem festlichen Gottesdienst verteilten die Ministranten eine Süßigkeit in selbst gebastelten Flammen mit der Aufschrift „O komm herab, du Heiliger Geist“ gegen eine Spende für die Minikasse. Das Pastoralteam stieß mit den volljährigen Gottesdienstbesuchern auf den Heiligen Geist mit Likören und Schnäpsen an.

 

− vbb