Klangvielfalt beim Mariensingen

 

Kirchenmusikabend mit vielfältigen Ensembles in der Pfarrkirche St. Jakobus in Achslach

 

06.05.2026| 

6625b00b69cc-29-138056235Die „Oxlinger Stubenmusik“ ist links vorne zu sehen, dahinter folgen der Kinder- und Jugendchor sowie der Kirchenchor St. Jakobus. − Foto: Isolde Deiser

 

Von Isolde Deiser

 

Achslach. Das Mariensingen in der Pfarrkirche St. Jakobus in Achslach war nicht nur eine Einstimmung auf den Marienmonat Mai, sondern auch ein Eintauchen in verschiedene Stilrichtungen der Kirchenmusik unter der Gesamtleitung von Thomas Hödl.

Kirchenpfleger Josef Edenhofer begrüßte die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer sowie die Interpreten. Ein besonderer Gruß galt Pfarrer Tobias Magerl, Gemeindereferentin Stefanie Haimerl, Pfarrvikar Jude und Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner. Edenhofer erklärte, dass diese musikalischen Werke nicht der Zerstreuung dienten, sondern zu Ehren Mariens dargebracht würden. Sein Dank galt dem Gartenbauverein für den frischen Blumenschmuck im Gotteshaus und Thomas Hödl, der dieses Mariensingen mit den zahlreichen Interpreten wieder geplant und vorbereitet hatte.
 

Mit dem ersten Satz des Violinkonzerts G-Dur von Antonio Vivaldi eröffneten Thomas Hödl auf der Orgel und Armin Weinfurter auf der Violine das Konzert. Auf ein Mozart-Menuett der „Oxlinger Stubenmusik“ folgte der Kinder- und Jugendchor mit einem Marienlied, begleitet auf der Gitarre von Christine Schlecht und am Piano von Thomas Hödl. Aufhorchen ließ die Toccata in C von Johann Pachelbel, brillant gespielt auf der Edenhofer-Orgel von Professor Norbert Düchtel. Für musikalische Überraschungen sorgten Magdalena Hödl auf der Violine und Armin Weinfurter am Klavier mit „The Fairy Dance“. Der Kirchenchor erfreute mit dem „Sei gegrüßt, o Jungfrau rein“ von Karl Norbert Schmid. Eine weitere Hommage an die Mutter Gottes war „Maria, Dir vertrauen wir“, gefühlvoll gespielt auf der Violine und dem Klavier von Leonie und Martina Peter.

Die Interpreten wechselten mit ihren Darbietungen in interessanter Folge. Die „Waldhirta-Arie“ von Ferdinand Neumaier, nur von den Männerstimmen des Kirchenchores gesungen und von der „Oxlinger Stubenmusik“ begleitet, war ein besonderes musikalisches Erlebnis. Aber auch die Frauenstimmen des Kirchenchores hatten ihren besonderen Auftritt mit dem „Ave-Maria“ von Ignaz Reimann, einfühlsam begleitet auf der Orgel von Norbert Düchtel. 

Dazwischen bereicherte Christine Schlecht die musikalischen Beiträge mit besinnlichen Texten. Bei der „Partita III“ (Allegro un poco/Andante/Menuett-Trio/Finale Moderato) von Johann Anton Kobrich zog Düchtel alle Register auf der Orgel, genauso wie am Schluss mit „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ (Choral-7 Partiten-Choral) von Johann Pachelbel – Stücke auf der Orgel, wie sie so vollendet gespielt selten zu hören sind.

Nach fast eineinhalb Stunden wundervoller Kirchenmusik, einem gemeinsamen „Gegrüßet seist du Maria“ und einem Marienlied spendete Pfarrer Tobias Magerl den Segen. Danach bekamen die Interpreten den verdienten Applaus von den begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern, die gerne eine Spende gaben, um die Kirchenmusik und besonders den Kinder- und Jugendchor in Achslach zu unterstützen.

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Thomas Hödl an der Orgel und Armin Weinfurter (Geige) eröffnen das Konzert.

  67c340c7f1c7-29-138053763Professor Norbert Düchtel an der Edenhofer-Orgel
 

HINWEIS:

Wer gerne bei den Chören mitsingen möchte, kann jeden Montag ins Pfarrheim kommen. 

 Kinderchor: Montag von 15.30 bis 16.15 Uhr; 

 Jugendchor von 16.30 bis 17.15 Uhr;

 Chor der Pfarrkirche St. Jakobus von 19.30 bis 21 Uhr.