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Mehr Jugendbeteiligung ist auch in Achslach ein Thema

 

Jugendfachfrauen aus dem Landratsamt zu Besuch in der Gemeinde

– Viel Verständnis für die Jugend bei Bürgermeisterin Gabriele Wittenzellner

 

02.06.2022 | Stand 01.06.2022, 22:45 Uhr

Bild Mehr Jugendbeteiligung ist auch in Achslach ein Thema

Die Achslacher Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner (2.v.li.) empfing Sigrid Kick (l.), Kathrin Fernandes und Dr. Edith Aschenbrenner (r.) zum Gespräch über die Jugend. −Foto: Christina Wieser/Gemeinde Achslach

 

Achslach. Die Kommunale Jugendpflegerin Dr. Edith Aschenbrenner, die Geschäftsführerin des Kreisjugendrings Regen Kathrin Fernandes und Sigrid Kick, die neue Fachkraft der Koordinierungs- und Fachstelle "Demokratie leben!" waren in Achslach bei Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner zu Gast. Die drei Sozialpädagoginnen sind derzeit auf ihrer so genannten Bürgermeistertour, um sich vor Ort über die Jugendarbeit zu informieren.
Sie erfuhren von Wittenzellner, dass diese selbst einmal Jugendbeauftragte der Gemeinde war. "Das Ferienprogramm hat sicher dazu beigetragen, dass mich viele Bürgerinnen und Bürger kennengelernt haben", sagt Wittenzellner und weiß so von der politischen Relevanz der Jugendarbeit zu berichten. Ihr habe die Aufgabe viel Freude bereitet, so denke sie gerne an die Freizeiten zurück, bei denen sie als Betreuer dabei war.
Als Bürgermeisterin liege ihr die Entwicklung der Kommune am Herzen und so habe sie sich zuletzt sehr für den Glasfaserausbau in der Gemeinde engagiert. "Das ist etwas für Jung und Alt", betont Wittenzellner.
Im Gespräch wurden auch die Möglichkeiten der Jugendbeteiligung diskutiert. Wittenzellner könnte sich auch in Achslach eine bessere Beteiligung der Jugend vorstellen. Man könne auf die bestehenden Strukturen aufbauen. So gibt es in zahlreichen Vereinen, wie dem Gartenbauverein, der Feuerwehr oder auch bei den Fußballern, eine gute und funktionierende Jugendarbeit. "Auch bei den Bürgerversammlungen nehmen viele junge Achslacher teil", freut sich die Bürgermeisterin. Sie selbst könnte sich auch gut vorstellen, eine Jungbürgerversammlung abzuhalten, zuvor würde sie aber gerne mit den Verantwortlichen in den Vereinen darüber reden, ob sie eine solche Veranstaltung unterstützen würden.
Auch über das Bundesprogramm "Demokratie leben!" wurde gesprochen. Hier würde sich die Bürgermeisterin freuen, wenn es auch Aktionen und Kooperationen in der Kommune geben würde. "Die Stärkung der Demokratie ist in jeder Gemeinde ein wichtiges Anliegen", betont die Rathauschefin und bedauert, dass der "Ton in der Politik, aber auch in der Gesellschaft, rauer wird". Zudem sprach sich Wittenzellner für eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Jugendarbeit aus, denn "gemeinsam könne man mehr bieten und mehr Jugendliche erreichen." − vbb