Von Isolde Deiser
Achslach. Eine überaus große Trauergemeinde beteiligte sich am Requiem zum Tode von Max Holler und erwies dem geachteten Mitbürger die letzte Ehre. Die Achslacher Pfarrkirche St. Jakobus war voll besetzt. Pfarrer Godehardt Wallner fand für die Angehörigen tröstende Worte. In seiner Trauerrede würdigte Pfarrer Wallner das Leben von Max Holler. Ihm wurde am 7. Mai 1930 in Ruhmannsfelden von seinen Eltern Franziska und Josef Holler das Leben geschenkt. Max ist mit zehn Geschwistern in Ruhmannsfelden aufgewachsen und erlernte nach der Schulzeit im Heimatort beim Vater das Metzgerhandwerk. 1955 legte er an der 1. Bayerischen Fleischerschule in Landshut die Meisterprüfung im Metzgerhandwerk ab und war anschließend in Düsseldorf und Mittenwald in verantwortlicher Stellung als Metzgermeister tätig. 1969 verehelichte er sich mit Maria Hartl, der Wirt’s Marl, in Achslach, die den zwei Kindern Diana und Markus das Leben schenkte. Miteinander haben die Eheleute in den 70er-Jahren das Wirtshaus neu gebaut, das für viele Vereine eine Herberge war, wo Menschen sich miteinander austauschten und gestärkt ihren Alltag bewältigen konnten. Das Gasthaus Holler war außerdem langjähriges Vereinslokal des Achslacher Männergesangsvereins und ist aktuell noch Vereinslokal der Reservisten.














