BannerbildLindenau-AchslachGipfehafalHirschenstein Kraus ChristophKlausenstein bei NebelWinterRauher Kulm im Winter
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Vorreiter bei Gigabit-Versorgung

 

Gemeinde Achslach wurde mit Siegel ausgezeichnet – 

Minister Albert Füracker gratuliert


26.01.2025 | Stand 26.01.2025, 21:30 Uhr |
61b469ce6dfe-29-123675676

Achslachs Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner ist stolz auf die Auszeichnung ihrer Gemeinde mit dem Siegel „Gigabit-Region Bayern“. − Foto: M. Kramhöller

 

Achslach. Mit einer Gigabit-Abdeckung von 98 Prozent zählt die Gemeinde Achslach zu den 15 Best-Practice-Kommunen im Freistaat Bayern. Für die Vorreiterrolle bei der Breitbandversorgung gab es nun eine Auszeichnung des Bayerischen Breitbandzentrums im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung: Achslach hat das Siegel „Gigabit-Region Bayern“ erhalten.

 

Zu diesem Prädikat gratulierte auch Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat, der das „herausragende Engagement und den besonderen Einsatz“ der Gemeinde bei der Gigabit-Versorgung herausstellte. Achslach sei eine Vorbildkommune und biete flächendeckend beste Zukunftsbedingungen, lobte Füracker in seinem Glückwunschschreiben.


Das Siegel wird der Kommune in diversen Dateiformaten zur Verfügung gestellt und darf genutzt werden für Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit: Internetauftritte, Website der Kommune, E-Mail-Signatur, Pressearbeit sowie bei Veranstaltungen und Ausstellungen.

 

„Auf diese Auszeichnung dürfen wir richtig stolz sein“, freute sich Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner. „Wir haben zu den richtigen Zeitpunkten die richtigen Entscheidungen getroffen“, betonte sie mit einem Verweis auf die hohe Förderung des Gigabit-Ausbaues. Die Rathauschefin verteilte ein dickes Lob an den Gemeinderat, der alle Maßnahmen zur Breitbandversorgung einstimmig beschlossen hatte. Vorbildlich gewesen sei auch die interkommunale Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Gotteszell bei der Glasfaserversorgung für acht Anwesen im Außenbereich Frath.

 

Im alten Schulgebäude, das im Erdgeschoss den Kindergarten St. Jakob beherbergt, müssen weitere Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. Der Gemeinderat hatte Ende vergangenen Jahres beschlossen, für die Erneuerung der Fassadenverkleidung und für den Einbau neuer Fenster Kostenangebote einzuholen. In nichtöffentlicher Sitzung wurden die beiden Aufträge an den jeweils wirtschaftlich günstigsten Bieter vergeben.

 

An der südlichen Giebelseite des alten Schulgebäudes wird eine neue Vertäfelung angebracht. Die Verkleidung in Lärchenholz übernimmt die Firma Wolf aus Kollnburg zum Brutto-Angebotspreis von 8006 Euro. An der langen Ostseite werden zahlreiche Fenster erneuert. Die Achslacher Schreinerei Kraus wird nun Kunststoff-Fenster – 23 im Obergeschoss und drei im Erdgeschoss – einbauen. Das Angebot weist einen Gesamtbetrag von 24 010 Euro aus.


Auch die am 23. Februar stattfindende Bundestagswahl beschäftigte den Gemeinderat bei seiner ersten Zusammenkunft im Jahr 2025. Dabei ging es um die Festlegung einer Entschädigung für die im Einsatz befindlichen Wahlhelfer. Bei der Europawahl im Vorjahr war ein „Erfrischungsgeld“ von 50 Euro ausbezahlt worden, bei der Bundestagswahl wird nun der gleiche Betrag gewährt. Somit gibt es 50 Euro für jedes Mitglied der Briefwahl- und Urnenwahlvorstände. Die Gemeinde muss aber nur die Hälfte der Kosten übernehmen, da der Bund den Kommunen für jedes Mitglied der Wahlvorstände einen Betrag von 25 Euro erstattet.

 

− kr