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Bedenken bei Bündelausschreibung

 

Kein „grünes Licht“ für neuen Stromvertrag – Gemeinderat sieht Klärungsbedarf bei Verbrauch

 

07.04.2025

 
 

Vor der Diskussion, an der sich fast alle Ratsmitglieder beteiligten, erwähnte die Bürgermeisterin, dass die Verwaltung der VG Ruhmannsfelden die Vorbereitung und Ausschreibung zum Abschluss eines neuen Stromvertrages nicht übernehmen könne. Falls das Angebot von enPortal nicht berücksichtigt werde, müsste man eventuell ein Planungsbüro beauftragen, fügte die Rathauschefin hinzu. Damit konnten sich die Gemeinderäte nicht anfreunden. „Der Aufwand kann ja nicht so groß sein, das können wir auch selbst in die Hand nehmen“, war zu hören. Die Ratsmitglieder Hans Helmbrecht, Helmut Fischer und Kurt Aichinger kritisierten fehlende Alternativen und die Vorgehensweise. „Uns wird die Pistole auf die Brust gesetzt“, monierte Matthias Oischinger.

Das Gremium machte deutlich: Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, müssten die wichtigsten Zahlen zum Stromverbrauch in den Liegenschaften sowie in den Abnahmestellen der Gemeinde vorliegen. Die Bürgermeisterin wurde beauftragt, diese Daten umgehend einzuholen. Außerdem solle sich Gaby Wittenzellner nach weiteren Anbietern erkundigen. Der Gemeinderat legte fest, den Abschluss eines neuen Stromvertrages bis zur nächsten Sitzung zu vertagen.

Im einzigen Baugesuch stellte Lena Müller einen Antrag auf Vorbescheid für den Abriss eines Gebäudes und den Neubau eines Einfamilienwohnhauses am Gotteszeller Weg. Zu diesem Vorhaben im Außenbereich informierte die Rathauschefin, dass die Voraussetzungen bei einer Besprechung im Landratsamt erörtert wurden. Der Gemeinderat erteilte die Zustimmung.

Bei ihrem Bericht über aktuelle Angelegenheiten startete die Bürgermeisterin mit den Sanierungsarbeiten in der alten Schule, in der der Kindergarten untergebracht ist. Der Einbau von 23 neuen Kunststofffenstern sei abgeschlossen. Wittenzellner lobte die örtliche Schreinerei Kraus für die flotte und hervorragende Arbeit. In zwei Wochen gehe es weiter mit dem Anbringen einer neuen Holzvertäfelung an der Giebelseite. Mit dieser Maßnahme sei die Zimmerei Wolf in Kollnburg beauftragt worden.

In schlechtem Zustand mit zahlreichen Schlaglöchern befindet sich die Forststraße vom Hotel in Kalteck bis zum Hochbehälter. Außerdem, so die Bürgermeisterin, hätten sich auf dem rund 250 Meter langen Abschnitt Teile des Asphaltbelages gelöst. Mit einer Sanierung möchten die Bayerischen Staatsforsten für Abhilfe sorgen. Gaby Wittenzellner erklärte, die Forststraße werde für den Holztransport ausgebaut, wobei die Asphaltschicht abgefräst und eine wassergebundene Schotterstraße erstellt werde. „Uns entstehen keinerlei Kosten“, betonte die Bürgermeisterin. Bislang habe die Gemeinde kein Geh- und Fahrrecht, was aber nun formal geregelt werde. 

 

− kr