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Jahresrechnung mit Rekordzahl

 

Abschluss 2024: Gewerbesteuer-Aufkommen bei 760 725 Euro – Außerdem hohe Zuführung

 

16.07.2025|

 
 

Achslach. Sehr gut über die Runden gekommen ist die Gemeinde Achslach im Haushaltsjahr 2024. Herausragend: Das Rekordergebnis bei der Gewerbesteuer mit 760 725 Euro. Die Jahresrechnung, erstellt und erläutert von VG-Kämmerer Andreas Mühlbauer, hat der Gemeinderat in der Haushaltssitzung zur Kenntnis genommen. 

Nächster Schritt ist nun die örtliche Prüfung. Vor allem im Vermögensetat ergab sich eine enorme Differenz zwischen dem Etatansatz von 606 500 Euro und dem Rechnungsergebnis von 13 865 Euro. Hauptgrund ist die nicht benötigte Kreditaufnahme, die mit 706 000 Euro veranschlagt war. Dieser Betrag ist auch heuer nicht nötig und kann ins Jahr 2026 mitgenommen werden.

 

Positive Auswirkungen hatte auch die Rücklagenentnahme, die mit nur 63 161 Euro weit unter dem Ansatz von 322 400 Euro lag. Hinzu kamen Mehreinnahmen von 403 873 Euro und Mindereinnahmen von 59 000 Euro, sodass im Vermögenshaushalt nur Einnahmen von 13 865 Euro verbucht wurden. Ähnliche Situation bei den Ausgaben: Von den 606 500 Euro fallen weg die Minderausgaben von 258 038 Euro und die Haushaltsreste von 404 604 Euro. Diesen hohen Beträgen stehen nur 42 277 Euro an Mehrausgaben gegenüber, was ein Endergebnis von ebenfalls 13 865 Euro ergab.

Im Verwaltungsetat war mit einem Ansatz von 2 570 000 Euro kalkuliert worden, der Abschluss ergab einen Endbetrag von 3 084 994 Euro. Ausschlaggebend waren die Mehreinnahmen von 528 741 Euro, die Mindereinnahmen betrugen nur 13 747 Euro. Bei den Ausgaben kam ein Plus von 190 710 zusammen, die Minderausgaben beliefen sich auf 68 842 Euro. Kräftig zu Buche schlug die wesentlich höhere Zuführung zum Vermögenshaushalt mit 393 125 Euro, die im Etat mit nur 81 900 Euro verankert war.

Die einzelnen Posten auf der Soll- und Habenseite hatte der VG-Kämmerer detailliert aufgeschlüsselt. Bei den Mehreinnahmen des Verwaltungshaushaltes machten sich die Umsatzsteuer-Rückvergütung von 100 673 Euro und die Gewerbesteuer mit dem dicken Plus von 385 724 Euro stark bemerkbar. Nur ein paar Kleinbeträge führten zu den Mindereinnahmen von 13 747 Euro. Bei den Mehrausgaben ragt die Zuführung heraus, bei den Minderausgaben errechnete sich mit mehreren Beträgen zwischen 2000 und 7600 Euro eine Summe von 68 842 Euro.

Im Vermögenshaushalt dominieren bei den Mehreinnahmen die Zuführung aus dem Verwaltungsetat und bei den Mindereinnahmen die Rücklagenentnahme. Bei den Mehrausgaben lagen die Tiefbaumaßnahmen Straßen mit 24 419 Euro an der Spitze, bei den Minderausgaben waren es die Tiefbaumaßnahmen Kanal mit 135 500 Euro sowie der Hochbehälterbau Lindenau mit 63 080 Euro.

Für Investitionen wurden voriges Jahr insgesamt 1 365 417 Euro ausgegeben. Der Löwenanteil entfiel mit 806 227 Euro auf die Sanierung der Wasserleitung mit neuer Brunnenverbindung in der Hauptstraße, neben der der Gehweg erneuert wurde. In den 116 133 Euro sind auch die Aufwendungen für den Spurplattenweg in Grün enthalten. Die Abschlussbemerkung von Andreas Mühlbauer galt einer wichtigen Zahl, dem Schuldenstand, der von 840 624 auf 804 907 Euro gesenkt werden konnte. 
 

− kr