BannerbildLindenau-AchslachGipfehafalHirschenstein Kraus ChristophKlausenstein bei NebelWinterRauher Kulm im Winter
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Letzter Schritt vor Verfahrensweg

 

Wohngebiet „Vogelsangstraße“: Weiterer Planungsauftrag vergeben – Gemeinderat erlässt Stellplatz-Satzung

 

10.07.2025| 

 
 

Achslach. Bei der Schaffung von neuem Bauland ist die Gemeinde Achslach wieder ein Stück vorwärtsgekommen. Für das Wohngebiet „Vogelsangstraße“ sollen in der nächsten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause die Aufstellung des Bebauungsplanes sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes auf den Weg gebracht werden. Auf dem rund 10 300 Quadratmeter großen Areal sind zwölf Parzellen vorgesehen.

Die Bauleitplanung zum zentrumsnahen „WA Vogelsangstraße“ mit Baugrundstücken zwischen 700 und 750 Quadratmetern erstellt das Deggendorfer Ingenieurbüro „Kiendl & Moosbauer“, das einen weiteren Auftrag erhalten hat. In der jüngsten Gemeinderatssitzung im Mehrzweckgebäude berichtete Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner über die nichtöffentlichen Entscheidungen zur naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung sowie zum Umweltbericht für den Bebauungs- und Flächennutzungsplan. Laut Honorarangebot der Planer belaufe sich der Bruttopreis für diese Leistungen auf 8300 Euro.

Bauherr muss für Stellplatz sorgen – oder zahlen

Bei Bebauungsplänen ist der Nachweis von Kfz-Stellplätzen fester Bestandteil der Richtlinien. Für Außenbereiche und Innerortsgebiete ohne Bebauungsplan muss nun eine Stellplatz-Satzung eingeführt werden, nachdem durch ein Modernisierungsgesetz der bayerischen Bauordnung die bisher staatliche Pflicht zur Herstellung von Stellplätzen auf die Kommunen übergehen wird. 

Den Entwurf der Satzung hatten die Gemeinderäte mit der Sitzungseinladung erhalten. Die wichtigsten Details erläuterte Matthias Rechenmacher vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Ruhmannsfelden, der auch einige Fragen der Ratsmitglieder beantwortete.
 

Falls keine Satzung erlassen werde, entfällt für den Bauherrn die Pflicht zur Erstellung der Stellplätze, betonte Matthias Rechenmacher. Das Gremium beschloss, dass bei künftigen Bauvorhaben pro Wohneinheit ein Stellplatz auszuweisen ist. Falls dies nicht möglich ist, muss eine Ablösung bezahlt werden. Dabei wird die Gemeinde für jeden Stellplatz 5000 Euro in Rechnung stellen. Mit dem Entwurf zeigte sich der Gemeinderat einverstanden, die Stellplatz-Satzung wird zum 1. Oktober in Kraft treten. 

Der Tourismusverband Ostbayern (TVO) ist vor 75 Jahren gegründet worden. „Wir sind seit dem ersten Tag dabei“, verkündete Bürgermeisterin Gaby Wittenzellner nicht ohne Stolz. Als Auszeichnung habe die Gemeinde eine Urkunde erhalten, die einen würdigen Platz finden werde.

 

Kindergarten feiert sein 30-jähriges Bestehen

Keine Bedenken gab es zu den beiden Baugesuchen. Thomas Hagengruber kann beim Anwesen in Leuthen eine Wohnungserneuerung mit Kniestock vornehmen. Martin Helmbrecht plant in Frath die Errichtung eines Heizhauses. In dem 22x7 Meter großen Gebäude sollen Hackgutlager, Heizraum und ein Lager für landwirtschaftliche Kleingeräte eingerichtet werden.

In ihrem kurzen Bericht sprach die Rathauschefin zuerst den Kindergarten St. Jakob an, der heuer sein 30-jähriges Bestehen feiert. Zum Jubiläum steigt am Sonntag, 20. Juli, ein großes Fest mit Familiengottesdienst, Aufführungen, Bewirtung und Zeltbetrieb. Dankesworte richtete Wittenzellner an Gemeinderat Kurt Aichinger, der im Kindergarten notwendige Erneuerungsarbeiten an der Elektrik unentgeltlich durchgeführt habe.

Als „schön und interessant“ beschrieb die Bürgermeisterin den Senioren-Ausflug der ILE Donau-Wald nach Furth im Wald. Die dortige Landesgartenschau habe die insgesamt 116 Teilnehmer aus den sechs ILE-Gemeinden begeistert. Der abschließende Hinweis von Gaby Wittenzeller galt der nächsten Sitzung, die wegen der Sommerpause im August erst am 4. September stattfindet. 

 

− kr